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Absolutes Disaster. Bitte gebt eure Katzen nicht in Inchenhofen ab! 3 Katzen abgegeben, 2 Katzen tot zurückbekommen, eingefroren und in Plastiktüten! Wir hatten dringende Hilfe benötigt und unsere drei Katzen Susi, Tora und Lua bei Katzen in Not abgeben. Wir hatten die Vereinbarung dass man sich in den Pflegestellen um sie kümmert, die Geburten betreut, sie dann kastriert und uns dann zurückgibt und die Kitten (wenn sie alt genug sind) dann vermitteln bzw. zur Adoption freigegeben würde. Lua ist gesund und munter. Sie hatte eine angenehme Geburt. Großen Dank an die Frau Casaretto, die sich so super um sie kümmert. Zwei von ihnen (Susi & Tora) kamen nach Inchenhofen zu Frau Sieber wo wir vermuten dass sie sich entweder per Transportbox vom Verein oder bei der Pflegestelle mit der Katzenseuche angesteckt haben, da wir kurz davor beim Arzt waren und alles in Ordnung war. Wir haben zurzeit ein großes Katzenproblem und haben Hilfe gesucht. Uns sind noch nie Katzen an Katzenseuche gestorben, noch hatten sie jemals Katzenschnupfen. 1,5-2 Jahre Liebe und Arbeit, einen Monat bei Katzen in Not und beide Katzen, Susi und Tora, starben anscheinend fast gleichzeitig über Nacht obwohl sie gesund dort abgegeben wurden! Die Pavotests wurden gemacht und waren scheinbar positiv. Die Tests wurden erstmal direkt in den Müll geworfen und dann erst ausgegraben als wir danach fragten (falls es überhaupt die Tests der beiden waren). Generell haben wir wenig Einblicke hinter die Kulissen bekommen. Wir wurden nicht gefragt ob sie geimpft wurden oder welches Futter sie vertragen (da Tora sehr schleckig ist, isst sie nicht alles). Toras Geburt fand bei uns statt. Ihre Kitten wurden mit abgegeben und sind die einzigen die überlebt haben weil man sie anscheinend in der Pflegestelle passiv geimpft hat (normalerweise trifft es die Kleinen noch schlimmer). Davor hatten wir Tora beim Arzt in SOB untersucht und entwurmt: es war alles in Ordnung, die Babies im Bauch waren munter und Tora war gesund! Jetzt ist sie tot! Susi erlitt in der Pflegestelle eine furchtbar schwere Geburt wo alle Kitten starben. Wir hatten uns immer wieder um Susis Status vergewissert. Wir betonten dass die Geburt verzögert sei—man ist nicht zum Arzt gegangen. Als man dazu aufforderte bitte zum Arzt zu gehen als sich der Zustand beider Katzen verschlechterte, wurde uns gesagt "Ich brauche keinen Arzt, das kann ich hier machen". So wie das alles ausging, konnte man es nicht alleine machen! Es wurden Infusionen gegeben. Wir wissen nicht was noch alles gemacht wurde, wieviel verabreicht wurde und vertrauen der Pflegestelle nicht mehr. Die Qualifikationen werden auch bezweifelt. Bei Notfällen sollte immer ein Arzt konsultiert werden! Die Hoffnung starb zuletzt denn man ist trotz allem nicht zum Arzt gegangen weil man auf seine Qualifikationen pochte. Wir haben unsere Katzen (mit Kitten) in Plastiktüten eingefroren zurückbekommen. Es ist zwar gängig Tiere einzufrieren aber es macht einen weiteren schlechten Eindruck wenn nur ein (1) Tag dazwischen ist. Sie gleich einzufrieren war eine Übereskalation und wirft ein schlechtes Licht auf diese ganze Sache weil es ebenfalls als Beweisvernichtung zählen könnte. Man hätte sie einfach kühl halten können. Da man überreagiert hat und die Katzen direkt tiefgefroren hat, kann eine pathologische Untersuchung nicht mehr stattfinden um die Todesursache bei beiden zu klären. Jegliche Beweise—Katzenseuche, Medizinverabreichung, Überdosierungen, toxikologische Manipulation oder Vergiftung kann nicht nachgewiesen werden denn darum hat man sich sorgfältig gekümmert. Wir hatten 1-2 Jahre keine Probleme mit den Katzen die wir dort abgegeben haben. Es kann nicht sein dass sie ca. 1 Monat dort verbracht haben und beide direkt (und anscheinend fast gleichzeitig) tot sind!!! Wir sind zutiefst unglücklich über unsere Erfahrung und werden nun die Trauerphase antreten. Es machte den Eindruck als wäre man mit der Situation und der Anzahl der Katzen vollkommen überfordert. Wir werden den Verein nicht mehr um Hilfe bitten.