Meine Katze Samira hat ein neues Hobby gefunden. Erst schmust sie mit mir, dann kuschelt sie sich eng an mich. Aus den Augenwinkeln kann man dann sehen wie sich ihr Mund langsam öffnet, und der Kopf sich in Richtung meines Arms bewegt. Das spielt sich in Zeitlupe ab. Wenn die Zähne sich dann über und unter dem Arm befinden, ja dann…. beisst sie zu… Die Ohren angelegt haut sie dann ab…. Ein kleines Biest, aber böse sein kann ich ihr dann doch nicht wenn sie einen wieder anschaut….

Das war das erste Bild was wir von Samira gemacht hatten
Es geschah als wir Samira ins Freie gelassen hatten.
Scheu und ängstlich erkundete sie die Umgebung

Auf der Wiese angekommen freute sie sich über spielen mit Steffi. Schnell wuselte Samira hinter der Schnur her.

Nach einigen Tagen wurde Samira immer mutiger. Sie spielte mit Fellmäusen, rannte hinter der Schnur her und freute sich jedesmal wenn es auf die Wiese ging.
Plötzlich war Katze Samira verschwunden. Wir konten sie nicht finden. Wo war der kleine Fellknäuel abgeblieben? Dann trauten wir unseren Augen kaum…..

Wir sahen nur die Schwanzspitze auf dem Baum herausschauen.


Heh ihr seid aber klein geworden dachte sie wohl.

Frauchen ging die Leiter holen, doch die war etwas zu klein. Nach etlichen Versuchen und gutem Zureden kletterte Samira dann endlich wieder von ihrem Ausguck. Anschliessend waren wir doch sehr erleichtert sie wieder zu haben. Samira jedenfalls hatte einen Riesenspaß bei der Sache, und ich bekam die ersten grauen Haare…
Samira haben wir am 03.08.2007 aus dem Tierheim in Montabaur geholt. Es was schon eine etwas seltsame Geschichte wie es dazu kam.
Nach Morles tragischem Tod fiel uns die Decke auf den Kopf. Wir mussten raus aus der Wohnung, weg von der Gewissheit Morle nie wiederzusehen. Wir haben uns im Internet nach Katzenvereinen in unserer Näche schlau gemacht. Da fanden wir die Katzenhilfe in Ransbach-Baumbach. Als ich am nächsten Tag nochmals nach der Adresse schauen wollte, konnten wir die Seite nirgends mehr finden. Statt dessen fanden wir immer wieder die Anschrift von Tierheim in Montabaur. Also sind wir nach Montabaur gefahren, mit der Absicht uns abzulenken. Im Freigehege sahen wir liebe Hunde. Auf dem Gelände waren Ziegen und ein Esel. Dann sind wir ins Gebäude zu den Katzen, die unter dem Dach untergebracht sind. Als ich oben ankam stand eine schwarze Katze auf ihren Hinterpfoten, die Vorderpfoten an der Glasscheibe und schaute mich von unten bis oben an. Wenn es sowas wie “Liebe auf den ersten Blick” gibt dann war es das Gefühl mit Sicherheit. Wir sind dann entgegen unserer Absicht ins Katzenhaus hinein gegangen. Die kleine schwarze Katze schnappte sich mit ihren Zähnchen ein stück Sisalseil und rannte damit durch das Katzenhaus. Sie rollte sich auf den Rücken biß und kratzte an dem Seil rum, als wollte sie sagen ” Nun schau doch schon her, ich bin die Richtige. Ich bin der Star hol mich hier raus… Maik hatte sich inzwischen eine kleine, struppige Katze auf den Arm genommen. Die kam mir aber eher vor wie Prinz Valium…. Steffi hatte einen anderen Favoriten. Aber als die kleine Schwarze mit ihrem Spiel nicht nachgelassen hatte, wurde es mir richtig warm ums Herz. Sie kam zu mir und schmuste als ging es um ihr Leben. Ein kurzer Blick mit Steffi signalisierte mir, dass auch sie begeistert von ihr war. Nun kam es wie es kommen musste. Wir liehen uns einen Transportkorb und nahmen Samira (so nannten wir sie später) mit nach Hause.
So kamen wir zu einer liebenswerten Katze aufgrund einer nicht gefundenen Webseite, die wie auch immer plötzlich nicht zu finden war. Einen Tag später war sie wieder unter den Suchergebnissen.
Samira am ersten Tag im Neuen zu Hause
Samira hat zum Spielen jetzt noch einen Laserpointer. Ein schönes Spielzeug. Sie bringt den mir schon hinterher. Man muß nur aufpassen, damit man ihr nicht ins Auge leuchtet, das könnte gefährlich werden.

Samira in Pose
Hier werden die schönsten Bilder von Samira vorgestellt

Raubkatze oder Stubentieger, dass ist hier die Frage

Gefährliche Situation, oder gähnt Samira nur?